Zum Selbstverständnis unseres Betriebs gehört die praktizierte Kreislaufwirtschaft. Neben einer vielgliedrigen Fruchtfolge trägt insbesondere die Milchviehhaltung zu einer guten Nährstoff-versorgung der über 40 verschiedenen Sorten Getreide und Leguminosen bei. Diese werden bei uns nicht nur vermehrt, sondern auch aufbereitet und als Bio-Saatgut von uns selbst vermarktet.
Tretmist- und Offenstall in Verbindung mit Weidegang und dem Einsatz von hofeigenem Futter kennzeichnen die artgerechte Tierhaltung auf unserem Biohof.
Gemeinsam mit unseren vier Mitarbeitern und einem Auszubildenden in der Landwirtschaft, und einer Mitarbeiterin in der Käserei, haben wir das Glück mit einem tollen Team zu arbeiten, ohne das unser Betrieb nicht laufen würde.
Das bedeutet, dass die Kälber ganz natürlich aus dem Euter der Kuh trinken und nicht mehr, wie sonst üblich, aus einem Nuckeleimer getränkt werden.
Bei uns zieht eine Kuh 2-3 Kälber groß. Alle Kälber verbleiben zunächst bei der eigenen Mutter, um das überlebenswichtige Kolostrum (die erste Muttermilch) aufzunehmen.
Anschließend bleibt das Kalb entweder bei seiner Mutter, sofern diese eine Amme wird, oder es wird am zweiten Lebenstag von der Mutter zu einer Amme gebracht.
Amme werden Kühe, die zum Beispiel ein sehr stark ausgeprägtes mütterliches Verhalten zeigen, in der Herde nicht zurecht kommen oder aufgrund von Euterkrankheiten sonst zum Metzger gehen würden.
Die Ammen leben mit ihren Kälbern im Herdenverband. Den Sommer verbringen Sie auf der Weide und den Winter in einem großzügigen Strohstall. Nach 4 Monaten werden die Kälber abgesetzt (“abgestillt“) und kommen in eine Jungendgruppe.
Bis zu 40 verschiedene Sorten Getreide und Leguminosen wachsen in vielfältiger Fruchtfolge und werden im Betrieb selbst aufbereitet und vermarktet.
Auf ca. 100 ha Ackerfläche wird nicht nur Saatgut angebaut sondern auch das Futter für unsere Tiere. Dazu gehören Kleegras, Ackerbohnen und Mais sowie Zucker-rüben für Lebensmittel.
In unserem Tretmiststall werden ca. 55 Kühe per Melkroboter gemolken. Ein Teil der Milch wird dann in der Käserei verarbeitet, der andere Teil geht an die Upländer Bauernmolkerei.
150 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche
90 ha Ackerfläche
20 ha Kleegras
40 ha Dauergrünland
220m über NN,
650mm Niederschlag,
Ø55 Bodenpunkte
2 Jahre Kleegras Winterweizen
Triticale
Zuckerrüben/Mais
Dinkel
Ackerbohnen
Winter-Weizen/Gerste
Sommergerste/Hafer
Winter-Roggen
vor den Sommerungen Zwischenfruchtanbau
55 Milchkühe,
5 Ammenkühe +
Jungvieh
Hühner, Ziegen
Hund Greta